Kernlehrpläne
In der Lehrerkonferenz vom 13.12.2005 wurde folgender Beschluss in Bezug auf die Kernlehrpläne gefasst:
Die Kernlehrpläne werden für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik nur in ihrer Zielsetzung in das Schulprogramm aufgenommen. Die ausführlichen Pläne liegen im Lehrerzimmer zur Einsicht bereit. |
1. Deutsch
Der Deutschunterricht an unserer Schule vermittelt den Schülern und Schülerinnen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten aus den Bereichen: Sprechen, Zuhören, Schreiben, Lesen und Reflexion über Sprache.
Gerade im Hinblick auf Lernstandserhebungen und Zentrale Abschlussprüfungen steht der Erwerb mündlicher und schriftlicher Schlüsselkompetenzen im Vordergrund.
Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten nach einem standortbezogenen Lehrplan, der auf Grundlage der Kernlehrpläne für alle Jahrgänge entwickelt wurde.
Folgende Bereiche bilden dabei zentrale Punkte:
- Sprechen und Zuhören
- Kommunikationstraining (s. Lernen lernen)
- Gespräche führen
- Aktives Zuhören
- Vortragen (z. B. Referate)
- Rollenspiele
- Körpersprache, Mimik
- Hörspiele
- Schreiben
- Alltagstexte verfassen (Beschwerdebriefe, Reklamation, etc.)
- Zentrale Schreibformen wie Bericht, Argumentation, etc. beherrschen
- Übergreifende Arbeitstechniken kennen und anwenden können, z. B. Mindmap
- Textüberarbeitung durch Schreibkonferenzen oder am PC
- Kreatives Schreiben
- Informationsquellen nutzen, z. B. Internetrecherche
- Umgang mit dem Wörterbuch (Training, Stationenlernen)
- Lesen
- Lesetechniken und –strategien kennen und nutzen
- Texterarbeitungsstrategien (s. Lernen lernen)
- Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
- Aktuelle Kinder- und Jugendliteratur
- Klassenlektüre, anfertigen eines Lesetagebuches
- Schulbibliothek
- Zeitungsprojekte
- Reflexion über Sprache
- Sprachen in der Sprache kennen und unterscheiden (Standardsprache, Umgangssprache, Fachsprache)
- Handlungsorientierter Umgang mit Sprache (Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion)
- Rechtschreibtraining in Klasse 5 bis 7 in Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag
- Rechtschreibstrategien erlernen und beherrschen
- Diagnostischer Rechtschreibtest zur Feststellung der Lernvoraussetzung in Klasse 5
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2. Mathematik
Voraussetzungen
Da wir eine Angebotsschule sind, finden sich im 5. Schuljahr Schüler und Schülerinnen aus bis zu zehn verschiedenen Grundschulen mit z. T. sehr unterschiedlichen Grundkenntnissen zusammen. Deshalb verschaffen wir uns mit Hilfe eines „Eingangstests“ einen Überblick darüber, was unsere Schüler schon können und wo noch Wissenslücken bestehen. Letztere liegen sehr oft im Bereich der Grundrechenarten, insbesondere der schriftlichen Multiplikations- und Divisionsverfahren. Um alle Schüler auf den gleichen Stand zu bringen, wird zunächst an der Beseitigung der vorhandenen Defizite gearbeitet, um auf die notwendige mathematische Grundbildung aufbauen zu können.
Anforderungen/Ziele
Die Themen und Aufgabenstellungen des Mathematikunterrichts orientieren sich an den Kernlehrplänen, die im schuleigenen Lehrplan umgesetzt sind. Dort sind die Inhalte sowie die zu erreichenden Kompetenzen beschrieben und darauf abgestimmte Schlüsselaufgaben verfügbar. Der Stoffplan (Themenfolge) wird – bezogen auf die Erfordernisse des Jahrgangs – zu Beginn des Schuljahrs von den Fachlehrern gemeinsam festgelegt.
Themen und Aufgabenstellungen beziehen sich auf die Lebenswirklichkeit der Schüler (Gegenwartsbezug) und die Anforderungen des Berufs- und Erwachsenenlebens (Zukunftsorientierung).
Mathematik schult analytisches und logisches Denken und fördert Eigenverantwortung (siehe auch Hausaufgaben) und Koordinationsgabe. Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, mathematische Fragestellungen zu erkennen, zu verstehen und dafür selbstständig Lösungswege zu finden, zu begründen und zu beurteilen. Zunehmend sind die Problemstellungen einer neuen Aufgabenkultur (offene Aufgaben, vernetzte Aufgaben, „Problem der Woche“) Bestandteile des Unterrichts.
Fordern und Fördern
Neben dem Eingangstest (s. o.) wird die Lernstands-Diagnose durch die Teilnahme der Klassen 5 und 6 am e-fit-Programm unterstützt. Die Arbeit mit diesem Online-Angebot ermittelt den Kenntnisstand sowie den individuellen Förderbedarf der Schülerin/des Schülers und bietet Übungsmöglichkeiten zur Behebung von Defiziten.
Am Ende der Jahrgänge 5 und 6 findet als letzte Klassenarbeit unter Prüfungsbedingungen die Mathe-Olympiade statt. Hier werden die Inhalte des gesamten Schuljahres abgetestet. Die Jahrgangsbesten werden mit Urkunden ausgezeichnet und erhalten Sachpreise. In einer „sportlichen“ Wettberwerbssituation erfahren die Schüler, dass Mathe Spaß machen kann und Leistung sich lohnt.
Im Klasse 5 und 6 wird Mathematik mit fünf Wochenstunden unterrichtet. Hinzu kommt noch die Arbeit mit e-fit. Die Qualität und Effektivität von Unterricht ist stark abhängig von den verfügbaren Kapazitäten. Wir investieren deshalb viel Zeit und Personal in die „Orientierungsstufe“. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass sich so bei den Schülern die nötige Arbeitskultur als „Rüstzeug für später“ verfestigt.
Leistungsdifferenzierung / Prüfungen
Ab Klasse 7 werden die Schüler (wie in Englisch auch) dem Grund- oder Erweiterungskurs zugeordnet. Ein „befriedigend“ in einem E-Kurs ist eine Voraussetzung für den Besuch der Klasse 10, Typ B, welche mit der Fachoberschulreife (FOR) abschließt. In der Regel sind es dann vier Kurse in einem Jahrgang, so dass die einzelnen Lerngruppen kleiner sind als beim Klassenunterricht. Bis zum 9. Schuljahr kann ein Schüler bei guten Leistungen und entsprechender Arbeitshaltung in den E-Kurs wechseln.
Am Ende der Klasse 8 stehen in den Hauptfächern die landesweiten Lernstandserhebungen an. Ab diesem Jahrgang kommt auch der Taschenrechner verstärkt zum Einsatz, wobei die schriftlichen Rechenverfahren keineswegs vernachlässigt werden.
Im 10. Schuljahr haben wir die Zentralen Prüfungen im Blick. Dafür wollen wir unsere Schüler so gut wie möglich qualifizieren, weshalb auch in diesem Jahrgang fünf Wochenstunden erteilt werden.
Hausaufgaben
Den Hausaufgaben kommt nach unserer Auffassung gerade in Mathematik nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Durch die selbstständige Beschäftigung mit Aufgaben und Problemstellungen gewinnt der Schüler Sicherheit bei den Lösungsverfahren und die Erkenntnisse, wo seine Defizite und individuellen Defizite liegen. Wir setzen darauf, dass Eltern Anteil nehmen an den Hausaufgaben ihrer Kinder und diesen ggf. auch Unterstützung und Hilfestellung geben.
Wo dies vielleicht nicht möglich ist, bieten wir, soweit es die personelle Situation erlaubt, bis zur Klasse 7 zwei Mal pro Woche eine Hausaufgabenbetreuung an. |
3. Englisch
Wir planen den Englischunterricht auf den Hintergrund der vorliegenden Kernlehrpläne. Die geforderten Qualitätsstandards werden von uns durch parallele Arbeiten überprüft. Dazu verwenden wir die Kontrollaufgaben des neuen Lehrwerks bereits in Klasse 5 und 6. Die Bewertung wurde in der Fachkonferenz erarbeitet.
Aufbauend mit der Einführung des neuen Lehrwerkes in Klasse 7 ff wird diese Praxis fortgeführt.
Am Ende der Klasse 8 werden die Ergebnisse der Lernstandserhebungen evaluiert und beeinflussen die Stoffauswahl und die individuelle Laufbahnberatung der Schüler bezüglich 10 Typ A oder Typ B.
Am Ende der Klasse 10 steht die zentrale Prüfung (ZP) an, in der die Schüler die im Laufe der Unterrichtsarbeit erworbenen Kompetenzen unter Beweis stellen müssen.
Um auf die vielfältigen Aufgaben dieser Prüfung angemessen vorbereiten zu können, arbeiten wir lt. Beschluss der Fachkonferenz in Klasse 10 ohne festes Lehrwerk. Stattdessen setzen wir Arbeitsmaterialien ein, die gezielt die geforderten Kompetenzen trainieren und den Schülern die Möglichkeit geben, Leistungsüberprüfungen im Stil der ZP zu schreiben.
Die äußere Differenzierung erfolgt ab Klasse 7. Ein Wechsel zwischen E- und G-Kurs ist zum Halbjahr möglich.
Wir benutzen im Englischunterricht das neue Lehrwerk „Let`s go“ (Klett), das aufbauend die alte Ausgabe ersetzt. Verstärkt benutzen wir im Unterricht die Lernsoftware.
Zur Zeit ist die Software zu Band1 und 2 im Computerraum installiert. Es soll auf weitere Bände ausgeweitet werden.
Einweiterer Aspekt unserer Arbeit sind die Aufführungen des „White Horse Theatre“ für die Jahrgansstufen 5/6, 7/8, 9/10. Durch die inhaltliche Vor- und Nachbereitung der Stücke und durch das Erlebnis, einer englischsprachigen Aufführung folgen zu können und teilweise einbezogen zu werden, erfährt das Erlernen der Fremdsprache eine deutliche Motivation.
Der Ausbau der Schülerbücherei mit einem großem Anteil an englischsprachiger Literatur mit aktuellen Titeln in einfachem Grundwortschatz unterstützt denselben Zweck und verschafft Erfolgserlebnisse
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4. Sport
Der Fachbereich Sport erfährt an unserer Schule eine ganz besondere Beachtung.
Neben den vielseitigen körperlichen Erfahrungen wird betont Wert gelegt auf kognitive Erlebnisse wie „Leistung erbringen und reflektieren“ oder „gemeinsam handeln, wettkämpfen und sich verständigen“, wobei der Schwerpunkt auf den Begriffen „gemeinsam“ und „sich verständigen“ liegt.
Daher haben wir auch schon seit Jahren die „trockenen“ Bundesjugendspiele umgestaltet zu einem „Sportfest“, an dem alle Schüler gemeinsam und engagiert teilnehmen.
Zusätzlich zum üblichen Dreikampf Laufen, Springen, Werfen oder Stoßen messen sich die Klassen Jahrgangsweise in gemischt besetzten Klassenstaffeln über 4 mal 100 Meter.
Diese Duelle werden natürlich lautstark von den jeweiligen Klassenmitgliedern von der Tribüne her unterstützt und bilden deshalb einen positiven Höhepunkt.
Auch die anschließenden Läufe über 800m (Mädchen) und 1000m (Jungen) vor großem Publikum lassen die Emotionen in die Höhe schießen, werden doch auch noch die letzten, zumal, wenn sie aus eigenen Klasse sind, frenetisch angefeuert.
Dieses Konzept wird von den Schülern gerne angenommen, was auch die nahezu komplette Teilnahme aller Wettkämpfer beweist.
Zusätzlich zum Wettkampf in Leichtathletik wurde in diesem Jahr erstmalig ein Triathlon in Klasse 5 ausgerichtet. Bei positiver Erfahrung ist eine Ausweitung auf weitere Klassen vorgesehen.
In nächster Zukunft ist ein „Fitnesstag“ für alle Schüler geplant, an dem sowohl die persönliche Fitness als auch die eigene Geschicklichkeit getestet werden kann.
Neben den Inhalten der Sport-Richtlinien stehen an unserer Schule jahrgangsübergreifend in allen Klassen die Ziele Ausdauer, Gymnastik, Hinführung zur Hilfestellung, Übernahme von Verantwortung und soziales Verhalten im Vordergrund.
Neben unserer schuleigenen Turnhalle stehen uns noch zwei Großraumhallen zur Verfügung, in denen ein Großteil des Sportunterrichtes stattfindet.
Diese Tatsache und der Umstand, dass wir im Fach Sport auch personell sehr gut ausgestattet sind, ermöglicht eine optimale Durchführung des Sportunterrichtes. Auch soll der Bereich Tanzen verstärkt werden, da unserer Schule auch eine Tanzhalle zur Verfügung steht.
Die SV veranstaltet jährlich schulinterne Turniere in den Sportarten Tischtennis, Fußball, Basketball und Volleyball. Diese Veranstaltungen sind bei den Schülern sehr beliebt und werden oft ungeduldig erwartet.
Außerdem nimmt unsere Schule seit einigen Jahren recht erfolgreich am Leverkusener Halbmarathon teil, ebenso an den Stadtmeisterschaften und diversen Turnieren in verschiedenen Sportarten.
Die Schwimmaktion „Powern für Pänz“ wurde von unseren Schülern mit großem Erfolg unterstützt. Diese Aktion stand unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“.
Die Sportart Klettern ist im Sportunterricht sowie als WPU verankert.
Im Wahlpflichtunterricht (WPU) kommt der Sport ebenfalls nicht zu kurz. Zurzeit gibt es WPUs in Tanz, Luftgewehrschießen, Fußball/Jungen, Fußball/Mädchen, Basketball, Volleyball, Badminton und Selbstverteidigung.
Geplant für die Zukunft ist auch die Berücksichtigung der Trendsportarten Inline-Skating und Walking (Nordic-Walking). |
5. Naturwissenschaften
Wir versuchen in den naturwissenschaftlichen Fächern Interesse und Verständnis für die Bedeutung der uns umgebenden belebten und unbelebten Natur zu wecken bzw. zu vertiefen.
Durch beispielartige Einblicke in Gesetzmäßigkeiten und Phänomene unserer Umwelt wollen wir aber nicht nur Kenntnisse vermitteln, sondern unsere Schüler auch zu der Einsicht bringen, dass jeder einzelne durch sein verantwortungsvolles Verhalten zum Erhalt des erforderlichen Gleichgewichtes im Gesamtsystem beitragen kann.
Der naturwissenschaftliche Unterricht teilt sich an unserer Schule zur Zeit in allen Jahrgängen auf in die Fächer Biologie (überwiegend ganzjährig), Physik und Chemie (für je ein Halbjahr im Wechsel).
Biologie bzw. Physik/Chemie wird in allen Jahrgängen jeweils zweistündig pro Woche erteilt.
Um den Mädchen größere Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten, teilen wir in den Fächern Physik und Chemie die Klassen, wo möglich, in reine Jungen- bzw. Mädchengruppen auf.
Für jedes der drei Fächer stehen moderne Fachräume mit Vorbereitungsraum und Materialsammlung zur Verfügung. Unser Schulgarten wird im Moment von einer Wahlpflichtgruppe betreut.
Besondere Bedeutung kommt in unserem naturwissenschaftlichen Unterricht dem Prinzip der Handlungsorientierung mit größtmöglicher Anschaulichkeit zu.
Daher sind wir bestrebt, auch in Zeiten knapper Kassen unsere Sammlungen immer wieder zu aktualisieren bzw. aufzufüllen, um auch weiterhin viele interessante Schülerversuche durchführen zu können.
Darüber hinaus werden, je nach Unterrichtsgegenstand, auch außerschulische Lernorte genutzt. |
6. Arbeitslehre
Technik
Im Technikunterricht steht die praktische Arbeit der Schüler/innen im Vordergrund. Im Umgang, z.B. mit den Materialien Holz und Metall, entdecken sie eigene Stärken und erfahren in Bezug auf die Berufswahl neue Impulse.
Darüber hinaus setzen sich die Schüler/innen mit den Auswirkungen technischer Errungenschaften auf die Umwelt auseinander.
Der Technikunterricht wird in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 im Halbjahreswechsel erteilt. Jede Klasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt, die parallel in Technik und Hauswirtschaftslehre (halbjährlich im Wechsel) mit einer Doppelstunde pro Woche unterrichtet werden.
In der Jahrgangsstufe 8 wird der Technikunterricht ausschließlich als Informatikunterricht erteilt. In der Jahrgangsstufe 9 lernen die Schüler computer-gesteuerte Anlagen (Ampelanlage und einfache Roboter) zu entwickeln und zu bedienen. Hierdurch wird der zunehmenden Bedeutung der Kommunikationstechnik Rechnung getragen.
Hauswirtschaft -
Hauswirtschaft findet ab Klasse 7 zweistündig und halbjahresweise im Wechsel mit Technik statt. Im Mittelpunkt des Hauswirtschaftsunterrichts steht die Zubereitung von Speisen. Auf diese Weise können die Schüler/innen anwendungsbezogene Fachkenntnisse gewinnen und fachgerechte Arbeitsweisen üben.
Wir beginnen in Klasse 7 mit einer allgemeinen Einführung in den Bereich der Hauswirtschaft. Dazu gehören im Wesentlichen folgende Punkte:
- Überblick über die Bereiche der Haushaltsführung ( Finanzplanung, Einkaufen und Kochen, Wäsche, etc.)
- Sicherheitsregeln in der Küche
- Persönliche und Lebensmittelhygiene
- Umweltgerechte Pflege und Reinigung der Schulküche
- Grundtechniken der Nahrungszubereitung ( richtiges Schneiden, Umgang mit den Elektrogeräten, etc. )
Diese theoretischen Grundkenntnisse werden durch die Zubereitung einfacher Gerichte vertieft.
Aufbauend auf diesen Grundlagen erlernen die Schüler/innen in den Klassen 8 und 9 theoretische und praktische Kenntnisse in folgenden Bereichen:
- Gartechniken ( Braten, Dünsten, Backen, etc )
- Feste feiern ( Buffet, Nachmittagskaffee, Menü )
- Ggf. Kostformen ( Schonkost, Vollwert, Reduktionskost)
In Klasse 10 stehen Arbeitsplanung und Tischformen ( Serviertipps und Tisch decken ) im Vordergrund.
Als umfassender Abschluss des Hauswirtschaftsunterrichts planen und bereiten die Schüler/innen im Prüfungskochen in Vierergruppen ein dreigängiges Menü. Hierzu gehören neben der selbstständigen Vorbereitung auch die Erstellung eines Einladungsschreibens, eines Arbeitsplanes und in passend dekorierter Tisch.
Wirtschaftslehre
1. Allgemeines
In Wirtschaftslehre werden Kenntnisse vermittelt, die jeder Mensch als Teilnehmer am Wirtschaftsgeschehen benötigt, sei es z. B. als Konsument oder in der Berufs- und Arbeitswelt.
Das Fach wird regulär ab Klasse 7 mit einer Wochenstunde erteilt. Wegen Personalmangels konnte in den vergangenen Jahren allerdings erst ab Klasse 8 mit dem Fach begonnen werden. Im Jahrgang 9 werden derzeit 2 Wochenstunden erteilt.
In den Jahrgängen 9/10 werden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Kurse im berufsbildenden Bereich angeboten. Im Schuljahr 2007/2008 sind es
- „Berufe früher, Berufe heute“ mit ca. 12 Betriebsbesichtigungen und Museumsbesuchen.,
- „Sozialberufe engagieren sich im Ehrenamt“ – Schüler/innen arbeiten in sozialen Einrichtungen
Wirtschaftslehre ist Teil des Fachbereichs Arbeitslehre (außerdem: Haushaltslehre und Technik). In der Klasse 10, Typ A, ist Arbeitslehre Hauptfach. Zusätzlich zu den Einzelnoten wird eine Gesamtnote gebildet, die abschlussrelevant ist.
Wirtschaftlehre ist eng mit dem Bereich der Berufsorientierung (siehe Berufsorientierungskonzept) verbunden, z. B. werden Teile des Berufswahlpasses behandelt und erarbeitet. Ebenso sind Vor- und Nachbereitung der Betriebspraktika und von Betriebsbesichtigungen Bestandteile des Fachunterrichts.
Die Fachlehrer halten Kontakt zu Betrieben der Region, arbeiten im Arbeitskreis „Schule/Wirtschaft“ mit und absolvieren selbst Betriebspraktika.
In der RÜM-Konferenz (=Regionales Übergangsmanagement Schule/Beruf) haben fünf Kolleginnen und Kollegen das Berufsorientierungskonzept der Schule weiterentwickelt und z. T. neu aufgestellt.
2. Inhalte/Themen
Klassen 7/8
- Konsumverhalten und Verkaufsstrategien (Bedürfnisse, Werbung …)
- Marktgeschehen (Hersteller, Anbieter, Verbraucher/ Angebot und Nachfrage)
- Geld (Vom Tausch- zum Geldhandel, Girokonto, Sparformen, Kredit)
- Arbeit und Beruf (Technischer und Wirtschaftlicher Wandel / Kennen lernen von Berufen aus industrieller Produktion, Handwerk und Dienstleistungsbereich)
- Betriebspraktikum
Klassen 9/10
- Betriebspraktikum
- Arbeit und Betrieb (z. B. Arbeitsbewertung und Einkommen / Tarifverhandlungen / Gewerkschaften / Mitbestimmung)
- Ausbildung (z. B. Bewerbung und Vorstellung / Eignungstests / Ausbildungsvertrag / Jugendarbeitsschutzgesetz / Duales System)
- Sozialversicherung / Probleme der sozialen Sicherung
- Neue Technologien und ihre Auswirkung auf die Arbeitswelt (Rationalisierung / Globalisierung)
- Produktion und Umweltschutz
7. Religion
siehe II.1. und III. 5.
8. Gesellschaftslehre
Der Lernbereich Gesellschaftslehre beinhaltet die Fächer Erdkunde und Geschichte/Politik.
In diesem soll das Verständnis globaler, sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ereignisse, Strukturen und Prozesse vermittelt werden.
Durch die Erkundung des Nahraumes und der Auseinandersetzung mit regionalge-schichtlichen Fragestellungen sollen die Schüler befähigt werden, sich im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu engagieren.
Dieses Ziel wird an unserer Schule besonders unterstützt durch die Einbeziehung außerschulischer Lernorte. Auch hierbei sollen fachspezifische und fachübergreifende Kompetenzen und Methoden erworben werden (siehe Kernlehrpläne). Außerdem dienen derartige Unterrichtsgänge und Exkursionen dazu, Schüler für erdkundliche und historische Ereignisse, Gegebenheiten und Sachverhalte zu sensibilisieren.
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9. Musischer Bereich
Musik
Der Musikunterricht wird aus personellen Gründen an unserer Schule nur in der Klasse 5 erteilt. Der Schwerpunkt liegt beim Erlernen und Singen von neuen Liedern und traditionellem Liedgut. Schüler, die ein Instrument spielen, werden selbstverständlich einbezogen. Die Grundkenntnisse im Bereich Notenlehre werden gefestigt.
Kleine Projekte ergänzen den Musikunterricht, fordern und fördern die Kreativität und das Selbstbewusstsein der Schüler. Dazu gehören zum Beispiel eine Rhythmuswerkstatt mit selbstgebauten Trommeln, das Einstudieren einfacher Tänze, das Dichten und Vorführen von Liedern zu besonderen Anlässen (Begrüßung der neuen Schüler / Verabschiedung von Kollegen / Schulfest / Karnevalsfeier etc. und das Singen und Spielen vorweihnachtlicher Musik im Treppenhaus der Schule zur Adventszeit).
Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts findet eine fächerübergreifende Verbindung von Musik und Sport im Tanzkurs statt.
Ziel ist es, den Spaß am musikalischen Tun zu erhalten, zu fördern und mit den Musikstunden ein bewusstes Ventil zu bieten und einen Ausgleich zur oft bewegungsarmen geistigen Arbeit in den nicht musischen Fächern.
Textilgestaltung und Kunst
Das Fach Textilgestaltung (TX) wird nach Möglichkeit von Klasse 5 bis Klasse 8 im halbjährlichen Wechsel mit Kunst zweistündig unterrichtet. In Klasse 9 und 10 darf gewählt werden, welches der beiden Fächer ganzjährig belegt wird.
In beiden Fächern findet der Unterricht in reduzierten Gruppen statt (max. 20 Schüler).
Auch im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes werden Kurse wie plastisches Gestalten, Maschinennähen, Seidenmalerei usw. angeboten.
Den Fächern Kunst und TX kommt eine den eher „rationalen Fächern“ gleichrangige Bedeutung zu, die nicht unterschätzt werden darf.
In einem handlungsorientierten Unterricht, der praktisches Arbeiten und fachtheoretische Reflexion verbindet, wollen wir:
- das ästhetische Empfinden und Handeln fördern,
- die Kreativität fördern und die Freude am kreativen Tun wecken,
- das Sehen-Lernen, d.h. die Sensibilität fördern,
- das Interesse an kultureller Tradition und an neuen Entwicklungen wecken,
- die Möglichkeit der Mitgestaltung der eigenen Lebenswelt bewusst machen,
- das manuelle, feinmotorische Geschick entwickeln,
- das vorausschauende Planen und das Problemlöseverhalten schulen,
- den verantwortlichen Umgang mit Materialien und Werkzeugen wecken,
- Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung geben,
- Möglichkeiten der beruflichen Entscheidung aufzeigen.
Geplant ist, die museumspädagogische Zusammenarbeit mit dem „Schloss Morsbroich“ und anderen umliegenden Museen zu intensivieren. |