III. Zielsetzungen und schulische Arbeitsfelder
1. Berufsorientierung
Ein wesentlicher Teil der Berufsvorbereitung wird durch die Fächer „Wirtschaft und Deutsch“ abgedeckt. Im Wirtschaftslehreunterricht setzen sich die Schüler/innen mit den wirtschaftlichen Sachverhalten und deren Auswirkungen auf ihr privates und öffentliches Umfeld auseinander. Themenbereiche in der Jahrgangsstufe 9/10
(Vorbereitung des 1. Schülerbetriebspraktikums im 8. Schj.)
Darüber hinaus werden die Schüler durch folgende Maßnahmen in der Berufsfindung und Berufsvorbereitung unterstützt:
Enge, regelmäßige Kontakte werden zu den Berufskollegs gepflegt. Dadurch sind die Schüler zum Abschluss der Hauptschule umfassend informiert über alle Möglichkeiten der berufsorientierten weiteren Schulbildung (Berufsgrundschuljahr, Berufsfachschulen, Fachoberschulen).
Um leistungsschwächere und bei der Entlassung noch nicht berufsreife Schüler zielgerichtet vermitteln zu können, hält die Schule engen Kontakt zu den Trägern berufsvorbereitender Maßnahmen:
Unsere Schule entwickelte das nachfolgend aufgeführte Berufsorientierungskonzept in Kooperation mit dem Arbeitskreis RÜM (Regionales Übergangsmanagement –Übergang Schule Beruf). – (vgl. Ziele): |
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2. Lernen lernen Projekt „Lernen lernen“
Ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens ist das Projekt „Lernen lernen“, das seit vier Jahren an unserer Schule eingeführt ist, kontinuierlich erprobt wurde und ständigen Reflektionen und Fortschreibungen unterworfen wird. Dies geschieht unter anderem auch durch regelmäßige Fortbildungen der Lehrer in Zusammenarbeit mit dem IfL (Institut für Lehrerfortbildung) Mülheim – Ruhr. Stärkung von Wissen und Persönlichkeitsbildung, Erlernen von Lernstrategien und Lerntechniken des selbstständigen Lernens, Teamfähigkeit und kooperatives Lernen (soziales Lernen) sind die Hauptbestandteile dieses Projektes. Dieses Konzept ermöglicht jedem Schüler, sein Lernen selbst zu organisieren und Methoden kennen zu lernen, die in allen Fächern anwendbar sind:
Besondere Bedeutung kommt der Materialliste zu, welche die Schüler bis Klasse 7 vor den Sommerferien erhalten. Diese klare Vorgabe erleichtert Schülern, Eltern und Lehrern die Arbeitsorganisation. Das Mitteilungsheft dient der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule und ist ein wichtiger Bestandteil guter Zusammenarbeit. Jeder Schüler legt zu Beginn seiner Schulzeit an der KHS einen Schnellhefter „Lernen lernen“ an, in dem Arbeitsblätter und Tipps aufbewahrt werden, die immer wieder nachgelesen werden können und sowohl Hilfen für die Schüler als auch die Eltern sind. Deshalb starten wir nach den Sommerferien in den Klassen 5,6 und 7 mit einer Klassenunterrichtswoche. Diese Zeit ist für das Erlernen, Auffrischen von Arbeitstechniken und für das soziale Lernen reserviert. Für uns bedeutet dies, dass Lernen nur dann vorwiegend funktionierten kann, wenn das Lernklima in der Gruppe stimmt. Im Laufe des Schuljahres werden diese Methoden und Phasen in den einzelnen Fächern vertieft. In Klasse 5 findet im Herbst der Arbeitsorganisationstag (Schreibtischgestaltung, Zeitmanagement, Hausaufgaben und Packen der Schultasche) statt. In Klasse 6 wird besonders das Methodentraining zur Texterschließung gefördert. Es finden verstärkt Exkursionen in einzelnen Fachbereichen statt mit den Zielen, das Verhalten außerhalb der Schule zu reflektieren, die Schulung des Kommunikationsverhaltens zu fördern und die Eigenverantwortlichkeit zu stärken. In Klasse 7 finden Einführungs- und Wiederholungstage zwecks Integration der Neuzugänge statt. Besondere Aspekte sind daher das soziale Lernen (Stärkung der Gruppe), die Wiederholung der Arbeitsorganisationsformen und das Erlernen von Strategien zur Motivationssteigerung und zum Erreichen von Erfolg (besonders für die Zugänge aus anderen Schulformen). |
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3. Elternarbeit Eltern und SchuleDie Schule kann den Eltern den Erziehungsauftrag nicht abnehmen, ihn aber wohl ergänzen. Eltern sind in den Schulprozess mit eingebunden. Eltern, Schüler und Schülerinnen arbeiten gemeinsam mit den Lehrern und Lehrerinnen sowie der Schulleitung in den verschiedenen Gremien wie Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Fachkonferenzen zusammen. Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule erfordert eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und Schule. Damit Schule lebendig bleibt, braucht sie engagierte und diskussionsbereite Eltern.
Weitere Informationen zu geplanten Aktivitäten (vlg. Ziele) |
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4. Gemeinsamer Unterricht (GU)
Unter Gemeinsamer Unterricht (GU) versteht man die gemeinsame Unterrichtung von behinderten und nicht-behinderten Schülerinnen und Schülern an einer Regelschule. Pädagogische Zielsetzung Gemeinsamer Unterricht (GU) soll individuelle Förderung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Förderung im Klassenverband vereinen. Das soziale Lernen aller Beteiligten ist gleichrangiges Ziel. Unsere Schule ist bereit, Schüler/innen im Rahmen des GU zu fördern, wenn sie auf der Grundlage der Unterrichtsvorgaben des Ministeriums für die Regelschule – das heißt zielgleich - unterrichtet werden können. Bedingungen für den GU Weiterhin müssen die personellen und sächlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Zu den personellen Voraussetzungen gehört, dass eine Sonderpädagogin oder ein Sonderpädagoge mit etwa 3 -3 ½ Wochenstunden pro Kind zur Verfügung steht. Zu den sächlichen Voraussetzungen gehören Unterrichtsmaterial für differenzierende Unterrichtsvorhaben und Räume, in denen differenziert mit kleinen Lerngruppen bis zu 6 Kindern gearbeitet werden kann. Differenzierendes Unterrichtmaterial wurde in ausreichender Menge von der Stadt Leverkusen zur Verfügung gestellt. Für die Einzelarbeit oder die Arbeit in Kleingruppen stehen der Kartenraum, die Schülerbücherei und andere zeitweise leere Klassenräume zur Verfügung.
. Die Sonderschullehrerin bzw. der Sonderschullehrer erstellen in Zusammenarbeit mit den Lehrern der Klasse – insbesondere der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer - Förderpläne für die betroffenen Kinder. Die Schüler/innen werden gemäß dieser Pläne von den Lehrern und Lehrerinnen der Klasse und dem Sonderschullehrer/ der Sonderschullehrerin unterstützt und gefördert. Das gesamte Kollegium trägt diese Arbeit, dadurch, dass die besonderen Schwierigkeiten dieser Schüler/innen auch während der Pausen und im Vertretungsunterricht berücksichtigt werden. Erfahrungen
Seit August 1997 wechseln jährlich etwa drei Schüler/innen aus dem GU der Grundschule an die Hauptschule. Um die Schulgemeinschaft nicht durch zu viele Kinder mit zum Teil großen Schwierigkeiten zu belasten, haben wir zurzeit die Zahl der Schüler/innen, die mit sonderpädagogischem Förderbedarf neu aufgenommen werden, auf drei begrenzt.
Außerschulische Lernorte in verschiedenen Fächern ( muss noch ergänzt werden ) |
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5. Außerschulische Lernorte in verschiedenen Fächern ( muss noch ergänzt werden ) Gesellschaftslehre
Die Bedeutung der Erkundung der geschichtlichen und erdkundlichen Zusammenhänge im Umfeld unserer Schule ist uns wichtig. Hierbei kann man auch ruhig noch einmal den Begriff der „Heimatkunde“ erwähnen. Schüler/innen sollen sich in dem sie umgebenden nahen Lebensraum auskennen und bewusst leben. Sie müssen sich der Geschichte und der erdkundlichen Bedeutung ihres Heimatraumes bewusst werden und motiviert werden, diesen näher kennen zu lernen.
Kirchen als außerschulische Lernorte
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6. Suchtprophylaxe SuchtpräventionSüchte entstehen nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Sucht (Alkoholsucht, Medikamentenmissbrauch, illegale Drogen, Esssucht, Spielsucht) entsteht durch Fehlverhalten, die schon in der Kindheit ihren Ursprung haben, z.B. durch Nichtbefriedigung emotionaler Bedürfnisse, wie Zuneigung, Verständnis und Vertrauen.
• Ertragen von Verlusten und Niederlagen Hierzu können folgende Methoden führen:
Inhalte, die die Suchtprävention zum Ziel haben, werden an unserer Schule in verschiedenen Fachbereichen wie Biologie, Chemie, Religion, Deutsch und Geschichte/Politik thematisiert. Im Biologie- und Chemieunterricht werden hauptsächlich die psychosomatischen Auswirkungen des Drogenkonsums behandelt, in den übrigen Fächern beschäftigen wir uns mit dem Problem der Suchtentstehung und den Auswirkungen von Suchtverhalten im sozialen Kontext. Es gibt zwei Drogenkontaktlehrer. Unterlagen/Material: Wir möchten dahin kommen für jede Jahrgangsstufe mindestens eine Aktivität zur Suchtprävention anzubieten. Jahrgang 5• Lernen lernen (s. genauere Ausführungen an anderer Stelle)
Jahrgang 6• Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der regionalen Polizei Jahrgang 7• Don`t start Jahrgang 8• Don`t start
7. Feste, Projekte, Sonderaktionen (muss noch ergänzt werden) |
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| 7. Feste, Projekte, Sonderaktionen
(muss noch ergänzt werden) |