1. Berufsorientierung
Ein wesentlicher Teil der Berufsvorbereitung wird durch die Fächer „Wirtschaft
und Deutsch“ abgedeckt.
Im Wirtschaftslehreunterricht setzen sich die Schüler/innen
mit den wirtschaftlichen Sachverhalten und deren Auswirkungen auf ihr
privates und öffentliches Umfeld auseinander.
Die Schüler/innen lernen, sich in derzeitigen und zukünftigen Situationen
als Käufer, als Berufstätiger und als Steuerzahler sinnvoll zu verhalten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Vorbereitung, Durchführung
und Nachbereitung der beiden Schülerbetriebspraktika in der zweiten
Hälfte der Schuljahre 8 und 9 sowie in der Berufswahlvorbereitung.
In den letzten Jahren haben wir die Aktivitäten und Angebote
im Bereich der Berufswahlorientierung ständig ausgeweitet. Dies wurde
u. a. durch die Verleihung des Berufswahlsiegels gewürdigt. Das heißt
aber auch, dass die Unterstützungsmaßnahmen für die Schüler ständig
ergänzt und optimiert werden, um sie für die Ausbildung fit zu machen
und ihre Chancen im Wettbewerb zu verbessern. So sind für das nächste
Schuljahr geplant:
· „Schatten-Tag“: Schüler des Jahrgangs 7 begleiten einen
Verwandten oder Bekannten an dessen Arbeitsplatz
· Berufs-Orientierungsprojekt BOP: Schüler lernen in zwei Wochen drei
bis vier verschiedene Berufsfelder kennen.
Seit 2008 verfügen wir über ein Berufsorientierungsbüro
(BOB, Anlage 2), in dem alle berufsvorbereitenden Maßnahmen zusammenlaufen.
Das Büro wurde durch „Zukunft fördern“ finanziert und dient heute auch
unserem Seniorexperten Herrn Brune als Beratungsraum (Hilfe bei der
Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben). Wir erhalten
auch weiterhin Fördergelder aus diesem Programm, mit denen diverse
Projekte wie „Startklar“ und Kompetenzchecks erst möglich sind.
Themenbereiche in der Jahrgangsstufe 9/10
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Schülerbetriebspraktika
(Vorbereitung des 1. Schülerbetriebspraktikums im 8. Schj.)
Praktikumsberichte
Ausstellung zu den Schülerpraktika
Bewerbung
Unternehmen und ihre Ziele
Einkommensarten und Abgaben
Tarifparteien
Sozialversicherung
Darüber hinaus werden die Schüler durch folgende Maßnahmen in der Berufsfindung
und Berufsvorbereitung unterstützt:
Besuche des BIZ in Bergisch Gladbach
Bewerbungsgesprächssimulation bei der RAA und unserer Partnerfirma
SKF
Bewerbungsgesprächstraining durch andere Träger, z.B. Krankenkassen
Erkundung der Metall- und Elektroberufe im „Infomobil“ des Arbeitgeberverbands
Angebot der Teilnahme an der vertieften Eignungsfeststellung in
der Berufsorientierung (Kompetenzcheck)
Betriebsbesichtigungen (u. a. Bayer, Teekanne, Druckzentrum des
Stadt-Anzeigers, Gierlichs, u. v. m.)
Regelmäßiger Besuch eines Berufsberaters der Agentur für Arbeit
(zurzeit Frau Scholl)
Berufswahlpass
Start-Klar-Projekt
Berufseinstiegsbegleitung (BEB)
Praktikumsklasse 10 a (2. Schulhalbjahr: 4 Tage Schule, 1 Tag Praktikum
in der Woche)
Enge, regelmäßige Kontakte werden zu den Berufskollegs
gepflegt. Die Beratungslehrer besuchen und informieren die Schüler
der Jahrgänge 9 und 10 regelmäßig über die Bildungsgänge an ihren Einrichtungen.
Dadurch sind die Schüler zum Abschluss der Hauptschule umfassend informiert
über alle Möglichkeiten der berufsorientierten weiteren Schulbildung
(Berufsgrundschuljahr, Berufsfachschulen, Fachoberschulen).
Um leistungsschwächere und bei der Entlassung noch nicht
berufsreife Schüler zielgerichtet vermitteln zu können, hält die Schule
engen Kontakt zu den Trägern berufsvorbereitender Maßnahmen:
· Kolping Bildungswerk
· Kath. Jugendwerke
· Wuppermann Bildungswerk
· Offene Jugendberufshilfe (OJB)
Außerdem besteht eine KURS-Partnerschaft zur Firma SKF
Solutions GmbH, die durch verschiedene gemeinsame Projekte gepflegt
wird (Anlage 3).
· Video-Vorstellungsgespräche
· Kunst-Projekte
· Unterstützung des Technikunterrichts durch einen Ingenieur des Unternehmens
· Mathe: Stationen-Lernen
· Praktika
· Betriebsbesichtigung
Zwei Kollegen (zurzeit Frau Werling und Herr Elmendorf) sind als Berufswahlkoordinatoren
unserer Schule in diversen Gremien aktiv, so z. B. im Arbeitskreis
„Schule-Wirtschaft“ und in der Sozialraum-AG.
Anlage 1
Berufsorientierungskonzept (4seitig)
Anlage 2
BOB
Anlage 3
Kooperationsvertrag mit SKF (nur in Papierform)
2. Aufbauklasse - Basisklasse
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Defizite
in Arbeitshaltung und Sozialverhalten den Unterricht immer mehr beeinträchtigen.
Um gewissenhafte und lernwillige Schüler stärker fördern zu können,
haben wir uns entschlossen, die Klassenverteilung neu zu organisieren.
Dadurch entsteht für Schüler, die diese Qualifikationen noch nicht
zeigen, mehr Freiraum ohne strenge inhaltliche Vorgaben mit entsprechenden
Methoden fehlende Kompetenzen zu erwerben.
Deshalb haben wir seit Schuljahresbeginn 2009/10 in den Jahrgängen
7 und 8 jeweils eine Aufbau- und zwei Basisklassen eingerichtet. Zum
Schuljahr 2010/11 sind die Jahrgänge 7 bis 9 nach diesen Klassentypen
eingeteilt. In Klasse 10 werden die Schüler je nach Leistungsstand
den Klassen Typ A und Typ B zugeordnet.
In die Aufbauklassen werden die Schüler aufgenommen, die eine besondere
Lernbereitschaft zeigen und als Voraussetzung bei allen drei Kopfnoten
mindestens eine 2 vorweisen können.
Ein Wechsel zwischen den Klassentypen ist bei veränderten Arbeitsverhalten
zwei Mal im Schuljahr möglich.
3. Lernen lernen
Projekt „Lernen lernen“
Ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens ist das
Projekt „Lernen lernen“, das seit sechs Jahren an unserer Schule eingeführt
ist, kontinuierlich erprobt wurde und ständigen Reflektionen und Fortschreibungen
unterworfen wird. Dies geschieht unter anderem auch durch regelmäßige
Fortbildungen der Lehrer in Zusammenarbeit mit dem IfL (Institut für
Lehrerfortbildung) Mülheim – Ruhr.
Stärkung von Wissen und Persönlichkeitsbildung, Erlernen
von Lernstrategien und Lerntechniken des selbstständigen Lernens, Teamfähigkeit
und kooperatives Lernen (soziales Lernen) sind die Hauptbestandteile
dieses Projektes.
Dieses Konzept ermöglicht jedem Schüler, sein Lernen selbst
zu organisieren und Methoden kennen zu lernen, die in allen Fächern
anwendbar sind:
· das Erschließen und Präsentieren eines Textes,
· Erwerb von Sprachstrategien und Verbesserung des verbalen Umgangs
miteinander (Kommunikationsfähigkeit),
· jede Form der Arbeitsorganisation und auch der Motivation,
· verstärkte Gruppenarbeit und
· Erlangung der Teamfähigkeit besonders im Hinblick auf die Seiteneinsteiger
in Klasse 7.
Besondere Bedeutung kommt der Materialliste zu, welche
die Schüler bis Klasse 7 vor den Sommerferien erhalten. Diese klare
Vorgabe erleichtert Schülern, Eltern und Lehrern die Arbeitsorganisation.
Das Mitteilungsheft dient der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und
Schule und ist ein wichtiger Bestandteil guter Zusammenarbeit. Jeder
Schüler legt zu Beginn seiner Schulzeit an der KHS einen Schnellhefter
„Lernen lernen“ an, in dem Arbeitsblätter und Tipps aufbewahrt werden,
die immer wieder nachgelesen werden können und sowohl Hilfen für die
Schüler als auch die Eltern sind.
Deshalb starten wir nach den Sommerferien in den Klassen
5,6 und 7 mit einer Klassenunterrichtswoche. Diese Zeit ist für das
Erlernen, Auffrischen von Arbeitstechniken und für das soziale Lernen
reserviert. Für uns bedeutet dies, dass Lernen nur dann vorwiegend
funktionierten kann, wenn das Lernklima in der Gruppe stimmt. Im Laufe
des Schuljahres werden diese Methoden und Phasen in den einzelnen Fächern
vertieft.
In Klasse 5 findet im Herbst der Arbeitsorganisationstag
(Schreibtischgestaltung, Zeitmanagement, Hausaufgaben und Packen der
Schultasche) statt.
Außerdem ist eine Klassenfahrt im Laufe des Schuljahres nach Jünkerath
(Eifel) unter dem Thema „Stärkung der Gemeinschaft“ vorgesehen.
In Klasse 6 wird besonders das Methodentraining zur Texterschließung
gefördert. Es finden verstärkt Exkursionen in einzelnen Fachbereichen
statt mit den Zielen, das Verhalten außerhalb der Schule zu reflektieren,
die Schulung des Kommunikationsverhaltens zu fördern und die Eigenverantwortlichkeit
zu stärken.
In Klasse 7 finden Einführungs- und Wiederholungstage
zwecks Integration der Neuzugänge statt. Besondere Aspekte sind daher
das soziale Lernen (Stärkung der Gruppe), die Wiederholung der Arbeitsorganisationsformen
und das Erlernen von Strategien zur Motivationssteigerung und zum Erreichen
von Erfolg (besonders für die Zugänge aus anderen Schulformen).
4. Elternarbeit
Eltern und Schule Die Schule kann den Eltern den Erziehungsauftrag nicht
abnehmen, ihn aber wohl ergänzen. Eltern sind in den Schulprozess mit
eingebunden. Eltern, Schüler und Schülerinnen arbeiten gemeinsam mit
den Lehrern und Lehrerinnen sowie der Schulleitung in den verschiedenen
Gremien wie Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Fachkonferenzen zusammen.
Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule erfordert eine enge
und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten
und Schule. Damit Schule lebendig bleibt, braucht sie engagierte und
diskussionsbereite Eltern.
Neben der Mitwirkung in den verschiedenen Gremien der Schule engagieren
sich unsere Eltern auch im Schulverein. Eltern und Lehrer legen Wert
auf eine intensive Zusammenarbeit (vgl. Lernen lernen). Das Engagement
der Eltern zeigt sich in vielfältigen Bereichen:
Projekte und Aufgaben
· Planung und Begleitung von gemeinsamen Aktivitäten einzelner
Klassen (Kennenlerntage, Stammtisch, Klassenfeste)
· Hilfe bei der Organisation und Durchführung von Schulfesten
· Informationen beim Tag der Offenen Tür „ Eltern informieren Eltern“
· Angebote bei Projekttagen
· Teilnahme an Klassenpflegschaftssitzungen und themenbezogenen Elternabenden,
die der Information und Beratung dienen ( z.B. Arbeitsorganisationstag
)
· Rege Teilnahme an Elternsprechtagen
Weitere Informationen zu geplanten Aktivitäten (vlg. Ziele)
5. Kompetenzzentrum
Kooperation der KHS mit der Rat-Deycks-Schule im Rahmen des Pilotprojektes
Kompetenzzentrum (Förderschule) ehemals Gemeinsamer Unterricht (GU)
Pädagogische Zielsetzung
Gemeinsamer Unterricht (GU) soll individuelle Förderung
von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Förderung im
Klassenverband vereinen. Das soziale Lernen aller Beteiligten ist gleichrangiges
Ziel.
Neue Wege in der sonderpädagogischen Förderung
Es sollen in einem Pilotprojekt Förderschulen zu Kompetenzzentren
(KsF) für sonderpädagogische Förderung ausgebaut werden – mit dem
Ziel, dass Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
häufiger als bisher wohnortnah und integrativ in den Regelschulen
beschult werden können. Die Stadt Leverkusen hat dies umgesetzt.
Durch die Bildung der Kompetenzzentren werden neue Wege in der sonderpädagogischen
Förderung möglich. Dieses Konzept ermöglicht den Förderschulen und
unserer Hauptschule mehr Flexibilität und Gestaltungsspielraum –
im Interesse einer bedarfsgerechten, individuellen Förderung insbesondere
von Kindern mit Lern- und Entwicklungsstörungen.
Durch eine enge Zusammenarbeit der Kompetenzzentren mit den allgemeinen
Schulen, aber auch durch unterstützende Angebote der Schulträger
unter anderem aus dem Bereich der Jugendhilfe, der Erziehungs- und
Elternberatung sowie durch eine Zusammenarbeit mit Familienzentren
oder schulpsychologischen Beratungsstellen soll das Konzept dazu
beitragen, dass Kinder früher und gezielter gefördert werden, so
dass sich Lern- und Entwicklungsstörungen seltener zu einem sonderpädagogischen
Förderbedarf verfestigen.
Das Kompetenzzentrum ordnet Lehrkräfte im Bedarfsfall an unsere Schule
ab, die im individuellen Fall in Zusammenarbeit mit den Lehrer/innen
unserer Kath. Hauptschule Schüler/innen und Eltern beraten und betreuen.
Koordinatorin zwischen KsF und KHS ist Frau Nicolini.
6. Außerschulische Lernorte in verschiedenen Fächern
Gesellschaftslehre Die Bedeutung der Erkundung der geschichtlichen und erdkundlichen
Zusammenhänge im Umfeld unserer Schule ist uns wichtig. Hierbei kann
man auch ruhig noch einmal den Begriff der „Heimatkunde“ erwähnen.
Schüler/innen sollen sich in dem sie umgebenden nahen Lebensraum auskennen
und bewusst leben. Sie müssen sich der Geschichte und der erdkundlichen
Bedeutung ihres Heimatraumes bewusst werden und motiviert werden, diesen
näher kennen zu lernen.
Deshalb werden im Fach Gesellschaftslehre bewusst standortnahe Exkursionen
(Unterrichtsgänge) durchgeführt, die zum Teil fächerübergreifenden
Einfluss haben.
Fach Aktivität Klassenstufe
GE/EK Röm. Germ. Museum Köln, mit Stadtplanerkundung 6
EK/GE Schloss Burg 6
EK Braunkohlenrevier Ville 6
GE Kloster Altenberg 7
EK/GE Stadtrundfahrt Leverkusen 5
GE ELDE-Haus Köln 10
GE Landtag Düsseldorf 10
EK Landwirtschaftliche Genossenschaft 8
GE Haus der Geschichte Bonn 9/10
GE Synagoge Essen 9
GE Rhein. Papiermuseum 7
GE Prätorium Köln 6/7
EK Flughafen Köln/Bonn 7/8/9
GE „Stolpersteine“ in Lev. 9/10
GE/EK Wasserturm Leverkusen 6/7
GE Zeughaus Köln 7
EK Altlastgelände/Laga 6/7/8
Kirchen als außerschulische Lernorte Kirche Themen/ Begriffe/ Besonderes Heilige, Märtyrer,
Legenden, historische Personen geeignet für Klassen
St. Anna- Kapelle Lützenkirchen Bau. Ausstattung einer Kirche 3 Jünglinge
im Feuerofen, Kaiser Nero, Sohn Agrippinas, Christenverfolgung Petras,
Paulus, Maternus, Antonius, Nepomuk, Quirinus 5,6,7
St. Maria Lyskirchen Köln Romanik, Gotik, Basilika, Bedeutung von Malerei
im Mittelalter (Fenster, Wände, Decke) Maternus, Nikolaus 7,8,9,10
St. Ursula Köln Romanik, Gotik, Barock, Basilika,Totenbestattung in
früherer Zeit, Schrein, Reliquiare, Reliquienbüste, Goldene Kammer
Ursula, Atherius, 11000 Jungfrauen, Attila, Clematius, Weinwunder in
Kanaan 5.6,7,8,9,10
St. Maria im Kapitol Köln Geburtskirche Bethlehem, Tempel des Jupiter,
des Juno und Minerva, Damenstift, Pestkreuz, Krypta, Totenbestattung,
„ Maria Rippen" Karolinger,
Ottonen, Plektrudis, Äbtissin Ida 8,9,10
St. Severin Köln Baustile, Schrein, Malerei, Krypta, Ausgrabungen mit
röm. Kirche, Pestkreuz, Totenbestattung Severinus, Bruno, Martin von
Tours 7,8,9,10
St. Kunibert Köln Baustile, Schrein, Malerei, Fenster „ Wurzel Jesse",
Krypta, mit „Kuniberts- Pütz", Jakobsweg Kunibert, Clemens, Ewaldi-Brüder, Kuniberts-Pütz-Mär 7,8,9,10
St. Gereon Köln Baustile, Dekagon (röm. Kirche), Krypta. Reliquienbüste,
Blutsäule (röm. Tempelsäule),fränkische Krönungskirche Helena (Mutter
Kaiser Konstantins), Gereon und seine thebäische Legion 7,8,9,10
Köln/Leverkusen Besuch einer Synagoge und einer Moschee 9/10
7. Suchtprophylaxe
7.1 Suchtprävention
Süchte entstehen nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln
sich über einen längeren Zeitraum. Sucht (Alkoholsucht, Medikamentenmissbrauch,
illegale Drogen, Esssucht, Spielsucht) entsteht durch Fehlverhalten,
die schon in der Kindheit ihren Ursprung haben, z.B. durch Nichtbefriedigung
emotionaler Bedürfnisse, wie Zuneigung, Verständnis und Vertrauen.
Eine der wichtigsten Komponenten der Suchtprävention ist daher nicht
die Aufklärung, sondern der Erwerb sozialer Kompetenzen. Dazu zählen:
1. Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen
2. Zwischenmenschliche Verhaltensmuster
• Ertragen von Verlusten und Niederlagen
• Entwicklung von gegenseitigem Vertrauen
• Kommunikationsfähigkeit
• Toleranz Hierzu können folgende Methoden führen:
• Rollenspiele
• Interaktionsspiele
• Erlebnispädagogik
Inhalte, die die Suchtprävention zum Ziel haben, werden an unserer
Schule in verschiedenen Fachbereichen wie Biologie, Chemie, Religion,
Deutsch und Geschichte/Politik thematisiert. Im Biologie- und Chemieunterricht
werden hauptsächlich die psychosomatischen Auswirkungen des Drogenkonsums
behandelt, in den übrigen Fächern beschäftigen wir uns mit dem Problem
der Suchtentstehung und den Auswirkungen von Suchtverhalten im sozialen
Kontext.
Es gibt zwei Drogenkontaktlehrer.
Unterlagen/Material:
• Sucht und Drogenprävention, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
• Essgewohnheiten, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
• Lions Quest, Ordner
• Suchtprävention, Drechsler-Schubkegel
• Sucht- und Drogenvorbeugung in der Schule, Materialien und Methoden
• BKK Unterrichtsprogramm zur Prävention von Essstörungen
7.2 Jahrgangsspezifische Aktivitäten
Wir möchten dahin kommen für jede Jahrgangsstufe mindestens
eine Aktivität zur Suchtprävention anzubieten.
Jahrgang 5
• Lernen lernen (s. genauere Ausführungen an anderer Stelle)
• Programm „Erwachsen werden“ des Lions Club Jahrgang 6
• Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der regionalen Polizei
• Lernen lernen
• Don`t start – ein Antirauchenprogramm, das seit zwei Jahren an unserer
Schule durchgeführt wird. Jahrgang 7
• Don`t start
• Lernen lernen
• Erlebnisparcours Jahrgang 8
• Don`t start
• Erlebnisorientierte Klassenfahrt
8. Feste, Projekte, Sonderaktionen
Zusätzlich zu den vielseitigen Angeboten der diversen Fächer bietet
die KHS
eine Vielfalt von Projekten und Aktionen:
- Vorlesewettbewerb (Klasse 5/6)
- Mathe - Olympiade (Klasse 5/6)
- Verkehrssicherheitstraining (Klasse 5/6)
- Triathlon (Klasse 5/6)
- Nikolaus - Tischtennisturnier (Klasse 5/6)
- Kooperation mit dem Naturgut Ophoven (Klasse 5/6)
- Ernährungsprojekt (Klasse 6)
- Infoveranstaltung der Frauenärztin (Klasse 6,8,10)
- Fußballturnier (Klasse 6-9)
- Basketballturnier (Klasse 7-10)
- Besuch der Kletterhalle (Klasse 8)
- Wing Tsun (Selbstverteidigung Klasse 9)
- Sponsorenlauf (Klasse 5-10)
- Projektwoche (Klasse 5-10)
- Teilnahme an „Lev liest“ (Klasse 5-10)
- Fußball Stadtmeisterschaft der Hauptschulen
- Teilnahme am Lauf „Rund um das Bayer – Kreuz“
- Teilnahme am Leverkusener Halbmarathon
- Teilnahme am Lauf „50 km in Hitdorf“
- Abschlussfeier Klasse 10
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