II. Pädagogische Grundorientierung
| 1. Katholische
Grundorientierung Christliche Werte bestimmen in allen Bereichen die Ziele und das Programm einer katholischen Schule. Schon bei der Anmeldung verpflichten sich die Eltern dem besonderen Erziehungsauftrag einer staatlichen Konfessionsschule. Eine katholische Schule hat ihre Bedeutung nicht zuletzt darin, dass sie das Erziehungsrecht der Eltern stärkt und Eltern in die Erziehung zu einer christlich-demokratischen Wertvorstellung einbindet. Als katholische Schule fühlen wir uns besonders diesen christlichen Zielen verpflichtet: · Erziehung zur Freiheit auf der Basis des christlichen Glaubens
Als katholische Schule setzen wir daher folgende Akzente: · Religionsunterricht als unverzichtbarer und verbindlicher
Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsangebotes 2. Hauptschule im gesellschaftlichen Umfeld Bedeutung der Hauptschule Die Bedeutung der Hauptschule wird und wurde immer viel diskutiert.
Die Schüler sollen lernen eigenverantwortlich zu handeln. Im schulischen Bereich heißt Eigenverantwortung auch, zum Gelingen von Unterricht und zu einem angenehmen Schulklima beizutragen.
Jeder Schüler und jeder Lehrer trägt Mitverantwortung für Aussehen und Zustand des Gebäudes, der Klassenräume, Flure und des Schulgeländes. a) Lehrer vermitteln Schülern die Einsicht, dass · unsere Schule als denkmalgeschütztes Gebäude etwas Besonderes b) Wodurch können diese Einsichten vermittelt werden? · Lehrer ermuntern Schüler zur Mithilfe bei der Sauberkeit.
Um das Unterrichts- und Schulklima sowie die Unterrichtsvoraussetzungen
an unserer Schule zu verbessern, wird in Zusammenarbeit mit dem schulpsychologischen
Dienst das Projekt „Schule atmos-fair-isch“ an der KHS umgesetzt. 1.Ich ziehe zu Beginn jeder Stunde meine Jacke und Kopfbedeckung aus ,setze mich auf meinen Platz und schaue den Lehrer an. 2. Ich spreche freundlich und benutze keine Schimpfwörter innerhalb und außerhalb des Unterrichts. 3. Ich beginne sofort nach dem Startsignal „los geht’s“ und arbeite ohne Unterbrechung bis zum Ende der vorgegebenen Zeit. 4.Ich lege mein vollständiges Arbeitsmaterial zu Beginn jeder Stunde passend zum jeweiligen Fach auf den Tisch. 5. Ruheregel Klare Regeln sind die Basis des Systems , die helfen ,das Recht auf störungsfreien Unterricht durchzusetzen und die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, soziale Spielregeln für einen respektvollen Umgang miteinander zu lernen. Das Einhalten dieser Regeln wird durch ein differenziertes Belohnungssystem verstärkt, das Nicht- Einhalten durch Sanktionsregeln geahndet. 3.3 „Trainingsraum-Projekt“ Zu den methodisch/didaktischen Schwerpunkten des Unterrichtens gehört auch der Umgang mit Unterrichtsstörungen. Da wir es als sehr wichtig erachten, innerhalb des Kollegiums einheitlich vorzugehen und Schülern/innen, die nachhaltig den Unterricht stören, klar ihre Grenzen aufzuzeigen, haben wir uns für ein Trainingsraumprojekt an unserer Schule entschieden. Dieses bietet zusätzlich Möglichkeiten, den Schülern zu helfen, wieder dauerhaft erfolgreich am Unterricht teilzunehmen. Im Schuljahres 2008/09 wurde der Trainingsraum erfolgreich eingeführt. Er ist Montag bis Freitag von der 2. bis zur 5. Stunde besetzt und bietet 8 Schüler/innen Platz über ihr Verhalten im Unterricht nachzudenken. Mit Hilfe dieses Projektes möchten wir folgende Ziele erreichen: Ø Lernbereite und lernwillige Schüler werden vor massiven
Unterrichtsstörungen geschützt. Ein festes „Trainingsraumteam“ begleitet das Projekt und überprüft
in regelmäßigen Abständen, in wie weit sich der TR bewährt hat und welche
Punkte ggf. zu ändern sind. 3.4 Kommunikationskultur Die Gesprächskultur und der verbale Umgang miteinander befinden
sich auch bei vielen unserer Schüler in beklagenswertem Zustand. Die
Ursachen sind bekannt. In den Familien fehlt es an Kommunikation. Gespräche
finden dort häufig vor allem im Zusammenhang mit Konfliktsituationen
statt. Die Negativbeispiele durch Talk- oder Gerichtsshows fördern aggressives
Verbalverhalten und Missachtung des Gegenübers. a) Schüler sollen · Unterrichtsgespräche sachlich führen können, b) Wie kann dies vermittelt werden? · gemeinsames Formulieren von Gesprächsregeln, 3.5 Stärkung des Respekts vor fremdem Eigentum · Verfolgen und Aufarbeiten von Diebstählen 3.6 Freilegen bzw. Verbesserung der Fähigkeit zu Mitgefühl (Empathie) · Streitereien auf dem Schulhof In diesem Punkt gilt es, die Opfer zu stärken und Übergriffe
konsequent zu ahnden.
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