Mein Orientierungspraktikum:
Das Orientierungspraktikum, welches die erste Möglichkeit
im Rahmen der Studienordnung ist, Erfahrungen direkt an einer Schule
zu sammeln, sollte mir dazu dienen mein gesammeltes theoretisches und
praktisches Wissen praxisnah anzuwenden.
Einige Fragen galt es für mich zu beantworten: Bin
ich in der Lage eine Klasse angemessen zu führen? Habe ich die notwendige
Autorität Schülern gegenüber? Inwiefern sind die Studieninhalte im
Unterricht zu verwenden? Habe ich mittlerweile genügend Abstand zu
meiner eigenen Schulzeit?
Bei der Vergabe der Praktikumsplätze war es meine
Absicht einen Platz an einer Hauptschule, der Schulform für die mich
mein Studium qualifizieren soll, zu erhalten. Deshalb setzte ich mich
mit der Schulleitung der „Katholischen Hauptschule Im Hederichsfeld“
in Verbindung und mir wurde ein Platz für mein Orientierungspraktikum
zur Verfügung gestellt. Damit bot sich für mich die Möglichkeit diese
Schulform selber kennenzulernen. In einer Reihe von Seminaren erfährt
man vieles über Probleme, Nachteile und Zustände an Hauptschulen, die
wenigsten jedoch haben sich aktiv mit dieser Schulform auseinandergesetzt.
Für mich selber stellte ich in diesem Zusammenhang
folgende These auf: Sollte es mir gelingen in einem als schwierig und
undiszipliniert geltenden Schultyp positive Erfahrungen zu sammeln,
so wird mich dies umso mehr in meiner Entscheidung für den Lehrerberuf
an einer Hauptschule bestärken.
Abgesehen von den Erwartungen an die eigene Person
gilt es eine Reihe von Beobachtungen zu machen, zu reflektieren und
zu verarbeiten. Dabei steht für mich die Interaktion zwischen Lehrern
und Schülern im Vordergrund. Wie lenkt der Lehrer den Unterricht? Welchen
Plan verfolgt er? Gibt es eine erkennbare Struktur im Unterricht? Wie
reagieren Schüler auf unterschiedliche Lehrerpersönlichkeiten?
Hinzu kommt schließlich noch die Aufgabe, die gemachten
Beobachtungen zu reflektieren. In diesem Zusammenhang will ich herausfinden,
ob ich unterschiedliches Lehrerverhalten erkenne und benennen kann
und daraus Lehren für mein eigenes Handeln als Lehrer ziehen kann.
Im Laufe der vier Wochen meines Praktikums habe ich unterschiedliche
Erfahrungen gemacht, die ich kurz vorstellen möchte.
Insgesamt kann ich sagen, dass mir diese Wochen gezeigt
haben, dass der Beruf des Lehrers eine sehr gute Wahl ist.
Die Aufnahme in der Schule und im Lehrerkollegium gestaltete
sich äußerst angenehm, alle Lehrer waren zu mir sehr offen und hilfsbereit.
An der Schule herrschte eine gute Atmosphäre unter den Lehrern. Die
Betreuung durch meinen Mentor verlief ausgezeichnet, stets stand er
mir mit Rat und Tat zur Seite, auf der anderen Seite hatte ich bei
der Gestaltung meines Stundenplans viele Freiheiten.
Beim Hospitieren meiner beiden Fächer habe ich ziemlich
schnell gemerkt, dass ich einen Favoriten habe, nämlich das Fach Englisch.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ich das Fach Geschichte nicht gern
unterrichte, aber mir sind Dinge aufgefallen, die für das Fach Englisch
sprechen:
Ich fühle mich fachlich in Englisch besser ausgebildet
und über mehrere Auslandsaufenthalte kompetent eine Lerngruppe zuführen.
In den Geschichtsstunden, in denen ich hospitiert habe, fiel mir häufig
auf, dass ich auf manche Schülerfragen keine Antwort gewusst hätte.
Durch diese Wissenslücken fühlte ich mich in Geschichtsstunden nicht
so sicher wie in Englischstunden, in denen ich auch unverhoffte Fragen
beantworten konnte.
Während meiner Unterrichtsstunden machte ich einige
Erfahrungen, auf die ich später besonders achten muss bzw. bei denen
ich mein Verhalten als Lehrer noch verbessern könnte. Hierbei ist zum
Beispiel zu erwähnen, dass ich immer genaue Anweisungen gebe und präzise
Fragen stelle oder die Fehler der Schüler nicht sofort korrigiere,
sondern auf Reaktion der Mitschüler warte.
Didaktisch bin ich von meinem Studium bisher nur
unzureichend auf die Schulpraxis vorbereitet worden. Das stellte sich
aber nicht als ein großes Problem heraus, da ich mich anhand des Lehrbuches
in die grundsätzliche und allgemeine Planung einer Stunde einlesen
konnte und anschließend dieses Modell auf meine Stunde übertragen konnte.
Meiner Meinung nach war es eine gute Entscheidung
mein Orientierungspraktikum an der KHS zu absolvieren, da ich keine
Schüler oder das Lehrpersonal vorher gekannt habe. Somit wurde ich
als angehende Lehrerin behandelt und nicht als ehemalige Schülerin,
was mir half meine Hospitationen aus der Lehrersicht zumachen. Mir
ist aufgefallen, dass ich noch nicht ganz den Übergang von einer Schülerin
zu einer Lehrerin geschafft habe und ich hoffe, dass dieser Vorgang
im Laufe der Zeit und mit neugemachten Erfahrungen überwindet werden
kann.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Fachpraktikum
an der KHS für mich einen wichtigen Schritt bedeutet, der mich meinem
Berufsziel der Hauptschule näher bringt.
Wiebke Menke (Studentin)
Abschlussfahrt
Klasse 10 A1 nach Norderney
Am 12. April war es endlich soweit: Unsere Klasse, die
10 A1, fuhr auf Klassenfahrt nach Norderney. Um 8.00 Uhr morgens ging
es los. Als wir mit dem Bus mittags endlich in Norddeich/Mole angekommen
waren, mussten wir noch eine Stunde mit der Fähre zur Insel rüber fahren,
wo auch schon der nächste Bus wartete, der uns zur Jugendherberge brachte.
Nachdem die Zimmer aufgeteilt und die Koffer ausgepackt waren, besichtigten
wir mit unseren Leihfahrrädern die Gegend.
Der Tag darauf stand uns zur freien Verfügung und so hatten
wir die Gelegenheit, die Insel genauer zu erkunden, z.B. den Ort und
den Strand, den manche auch gleich nutzten.
Am dritten Tag war die zweistündige Wattwanderung dran.
Unser Wattführer Eduard erklärte uns, wie der Boden heißt, zeigte uns,
wie Wattwürmer aussehen u.v.a.m. Zwei Mädchen und ein Junge trauten
sich sogar, einen Wattwurm auf die Hand zu nehmen und sie dann zu verschließen.
Als sie die Hand wieder öffneten, hatte jeder einen kleinen, gelben
Fleck auf der Hand, der schwer wieder abzukriegen war. Was das war?
- Der Wattwurm hatte ge...!
Abends konnten wir im Kino der Jugendherberge bei Cola, Chips und „Keinohrhasen“
entspannen.
Donnerstag war natürlich der krönende Abschluss: Unsere
Klasse fuhr mit dem Rad zu einer Surfschule, wo wir dann das Surfen
kennen lernen durften. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und
zogen alle Neoprenanzüge an. Nachdem die Trockenübungen gut geklappt
hatten, gingen wir ins 7 Grad kalte Wasser, wo wir alles praktisch
umsetzen konnten, was wir schon an Land gelernt hatten. Trotz der Kälte
machte das Surfen allen sehr viel Spaß. Auch unser Lehrer war ganz
begeistert, weil er jetzt endlich auch vorwärts mit dem Brett fahren
kann. Die ganz Sportlichen ging anschließend sogar noch ins Wellenbad.
Am Nachmittag bereiteten wir gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin und einer
Ernährungsberaterin das abendliche Grillfest vor.
Am Freitag mussten wir leider schon früh aufstehen, Koffer
packen und die Zimmer sauber machen und frühstücken. Dann war es soweit:
Um 11.00 Uhr wartete draußen schon der Bus auf uns, der uns bis zum
Hafen fuhr. Von dort aus nahmen wir wieder die Fähre zurück. Unser
Reisebus brachte uns wieder nach Opladen zurück.
Natalie Greven
Laura Meglin
Besuch der 6b im Odysseum April 2010
Am 27.04.2010 fuhren wir mit unserer Klasse von Leverkusen-Opladen Bahnhof nach
Köln-Kalk.
Von dort an gab es dann eine kleine Wanderung ins
Odysseum. Als wir da waren, haben wir uns erst einmal
in Gruppen aufgeteilt, manche gingen mit Frau Kpenougou,
manche mit Frau Nicolini
und manche gingen mit Frau Schemel.
Es gab insgesamt 3 Generationen: Vergangenheit, Gegenwart,
Zukunft. Zum Beispiel haben wir die wunderbare Zeit
der Dinosaurier entdeckt, aber nicht nur das, sondern auch die Zeiten
der Astronauten.
Da gab es sogar ein Teil, das sich um seine eigene
Achse gedreht hat. Es bestand aus zwei Metallringen und einem Sitz,
man wurde dort einmal
richtig durchgeschleudert – natürlich nur, wer den
Mut dazu hatte.
Es
handelte sich um das Astronautentraining. Man wurde
in eine Eisenkugel geschnallt und um die eigene Achse gedreht. Es
gab
aber noch viele andere schöne Sachen - unter anderem
auch ein Fahrrad, womit man mit
absoluter Lichtgeschwindigkeit von 99% durch die
Gegend fahren konnte, es gab auch 125 Jahre Pillen,
damit kann man 125 Jahre alt werden,
es gab Basketball Matches mit einem Roboter, Flüge
über Köln und viele andere schöne Dinge. Wer mit
kleinen Kindern kommt, kann auch in die
Kinderstadt gehen. Dort kann man ab einer bestimmten
Größe auch in den Hochseilgarten gehen und wer
sich traut gegen Huhn, Eidechse,
Elefanten oder Gepard an den Start zu gehen, geht
hinaus auf den von mir so genannten Olympiarasen.
Es gibt aber auch ein Kiosk. Wer Hunger hat oder
etwas essen will, kann dann da für seine Mahlzeiten
sorgen.
Also wer mal Langeweile hat oder Interesse an informativen Sachen hat, geht am
besten ins Odysseum in Köln. Wegbeschreibung und vieles mehr könnt
ihr auf der Homepage www.Odysseum-Köln.de herausfinden.
Daniel Hoffmann und Dominik Will aus der Klasse 6b
Ausflug ins Odysseum am 27. April 2010
Die Klasse 6b war am 27 April 2010 im Odysseum. Wir
sind um 8.20 Uhr mit dem Zug nach Köln-Deutz gefahren
und dann umgestiegen in die U-Bahn, mit der wir dann
nach Köln-Kalk gefahren sind. Ungefähr noch 5-10
Minuten mussten wir zum Odysseum laufen. Frau Schemel,
Frau Nicolini und Frau Kpenougou haben uns begleitet.
Wir haben viele Themen angeschaut, z. B. Erde, der
Mensch, Kinderstadt und vielen weitere Themen. Vieles
war sehr interessant, aber besonders gut hat uns
der T-Rex gefallen. In der Kinderstadt gab es einen
Hochseilgarten. Bei dem Thema Erde haben wir viel
über die Erde erfahren und waren auf einen Astronautentrainer.
Im Thema Mensch konnte man seinen Puls messen und
beobachten, wie unser Körper funktioniert. In den
anderen Themen gab es auch viele interessante Sachen.
Es war sehr schön da, und wir haben auch ganz viel
gelernt.
Lena Sorge und Yvonne Hans der Klasse 6b
Besuch der Klasse 5b auf Gut Ophoven im August 08 Thema:
BIENEN
Schülerbeiträge:
Die Bienen sind eine wichtige Hilfe in der Landwirt-schaft.
Wir brauchen sie, weil sie uns viel geben. Bienen brauchen auch uns,
weil wir ihnen Zuckerwasser geben und sie dann den Winter überleben.
Darum sollten wir die Bienen pflegen und bewahren.
Sie produzieren Honig und Kerzenwachs, den wir brauchen.
Es leben ein paar tausend in einem Bau, der sehr groß ist.
Wir, die Menschen, sollten auf die kleinen Bienen aufpassen
und sie respektieren. Es gibt Aufpasserinnen,
Honigsammlerinnen, es gibt Drohnen, die Königin, die
die ganze Zeit Eier legt und Hilfe braucht und Bienengärtner oder Bienenbauern.
Die Bienen bauen sechseckige Waben, darin erhalten sie
Eier, Larven, Puppen, Pollen ,Honig . Die Wächter können erkennen, ob
eine Biene von diesem Stock ist.
Wir haben Wespenbienen und Hummeln gefangen.
Paul Beu
Wir haben gelernt, dass die Bienen nur eine Königin haben
und sie dann nur die Eier legt und sonst keiner. Die Bienenkönigin
wird gefüttert von den anderen Bienen.
Ein paar von uns durften die Bienen und Wespen fangen.
Uschi hat uns viel erklärt. Wir durften sogar die Waben aus dem Stock
festhalten. Aber jetzt wissen wir, dass die Bienen was Wichtiges sind,
weil wir sonst keine Früchte haben. Dann haben wir uns verabschiedet.
Julia Elspas
Wir haben gelernt, dass die Bienenkönigin größer ist
als die anderen Bienen. Die Königin legt nur Eier und sie schickt
die anderen Bienen auf Nahrungssuche. Die Bienen sind Arbeiterinnen
. Die Königin hat auch Wächterinnen. Die Arbeiterinnen bauen aus Bienenwachs
Wabennester. Darin kann die Königin ihre Eier legen. Die anderen Bienen
können den Honig reinmachen. Uschi hat uns ein Bienennest gezeigt
und uns erklärt, dass wir keine Angst haben brauchen.
Yvonne Hans
Es gibt über 500 Bienensorten. Die Bienenkönigin ist
größer als die anderen Bienen. Die Bienen produzieren Bienenwachs
und Honig. Vor ungefähr 700 Jahren waren die Bienen noch Wildbienen
und hatten ihr Haus auf Bäumen. Es gibt viele Sorten wie Arbeitsbienen,
Bienenwächter, Königin und Drohnen. Wenn eine Biene einen Menschen
sticht, dann stirbt die Biene.
Dominik Will
Wir haben Becherlupen bekommen und sollten Bienen fangen.
Das war sehr schwer. Aber wir haben es doch noch geschafft. Zuerst haben
wir eine Honigbiene gefangen. Dann haben wir eine Wespe und eine Hornisse
gefangen. Danach haben wir eine Tarnfliege gefangen. Sie heißen so,
weil sie sich durch ihre Färbung als Bienen, Wespen oder Hornissen ausgeben,
damit die Feinde denken, dass die Fliege gefährlich ist.
Ich fand den Tag gut.
Tobias Schemel
Die Königin der Bienen ist auch die Mutter aller Bienen.
Das einzige, was sie den leiben langen Tag macht ist Eier legen. Die
Arbeiterinnen füttern die Königin und beschützen sie. Keine einzige
andere Biene kommt in den Stock rein. Sie wird durch den Geruch entlarvt
und wird von den Wächterinnen gestochen, bis sie nicht mehr lebt.
Den Bienen haben wir sehr viel zu verdanken, z.B. den
Honig und sogar den Wachs und Früchte. Man fragt sich bestimmt, warum
Früchte? Das ist eigentlich einfach: Wenn die Bienen den Blumenstaub
aufnehmen, bleibt etwas an ihnen kleben. Wenn sie dann zur nächsten
Blume gehen, fällt der Staub wieder runter. Und durch den Blütenstaub
bildet sich in der Blüte eine Frucht.
Die Arbeiterinnen helfen der Königin auch bei der Geburt
einer neuen Königin. Dass die Königin anders aussieht, liegt am Futter.
Die Larve wird mit einem bestimmten Futter gefüttert. Wenn es eine neue
Königin gibt, nimmt die alte ein paar Arbeiterinnen mit und baut einen
neuen Bienenstock auf.
Pia Lünenschloß
In einem Bienenbau leben alle Bienen mit ihrer Königin zusammen.
Die Arbeiterinnen sind dafür da, neue Zellen für neue Eier zu bauen.
Die Bienenkönigin legt in warmen Sommermonaten bis zu 2000 Eier am Tag,
um die toten Winterbienen zu ersetzen. Die Larven, die aus den Eiern
schlüpfen,, nennt man Bienen oder auch Maden. Gefüttert werden sie mit
Futtersaft, Pollen und Honig. Männliche Bienen haben eine Lebenserwartung
von 20 bis 50 Tagen.10 Tage nach dem Schlüpfen verlässt die Prinzessin
den Bienenstock, um sich mit anderen männlichen Bienen zu paaren.
Die jüngsten Arbeiterinnen sorgen für die Sauberkeit
im Bau. Außerdem halten sie die Maden schön warm. Ab dem 16. Lebenstag
fliegen sie nach draußen und arbeiten als Pollensammlerinnen, Honigmacherinnen
oder Müllwerkerinnen. Wenn sie 21 tage alt sind, dann fliegen sie draußen
herum und sammeln Nektar und Pollen. Das sind die Bienen, die wir am
Tag überall sehen.
Katharina Westhoff
Charlotte Mavudila