Schulleben
„Wieso haben Kühe Nummernschilder in den Ohren?“
Diese und viele andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b
bei einem Bauernhofbesuch. Im Rahmen des Biologieunterrichtes besuchte die
Klasse 5b am 01.März 2007 den Bauernhof Gut Hixholz in Velbert (www.gut-hixholz.de).
Das Füttern und Streicheln der Tiere machten den Kindern besonders großen Spaß.
Aber was frisst eigentlich eine Kuh pro Tag? Und warum kann man Kühe nicht zu Hause
halten? Diese Fragen konnten sich die Kinder selbst beantworten, nachdem sie eine
Tagesration an Futter abgewogen hatten und diese vor sich liegen sahen.
Ganze 43 kg Futter für nur einen Tag und nur eine Kuh suchten die Kinder zusammen
und häuften sie auf.
„Und wie kommt denn jetzt die Milch vom Euter in den Supermarkt?“
Um den Weg der Milch zu sehen, besichtigten wir zunächst den Melkstand.
Dort agierten die Kin-der als Kühe und Frau Greshake erklärte uns die Technik.
Anschließend sahen wir den riesigen Milchtank, indem die Milch 2 Tage gekühlt wird,
bis sie vom Milchauto zur Molkerei „Campina“ nach Köln gefahren wird.
„ Aber Kühe können doch erst Milch geben, nachdem sie gekalbt haben!“
Also, dann müssen doch irgendwo auch die kleinen Kälbchen hier sein! Aaaaaah!
Hier sind die erst 5 Tage alten Kälbchen. Sie leben die ersten 14 Tage getrennt von
den anderen Tieren in kleinen „Iglus“. Dort können sie sich von der Geburt erholen und
Kräfte sammeln.
Erst, wenn sie älter sind als 14 Tage, dürfen die Kleinen in den Kälbchenkindergarten.
Dort geht es schon etwas rauer zu. Sie toben und spielen miteinander.
Auch die Schülerinnen und Schüler sind bei den Kleinen heiß begehrt.
Sie nuckeln an den Händen der Kinder, weil sie großen Durst und Lust auf
leckere Milch haben.
Gleich neben dem Kälbchenkindergarten leben die Väter: die Bullen.
Davor haben die meisten Kinder dann doch ganz schön Angst und trauen sich
nicht an sie heran. Kein Wunder, denn ein Bulle wiegt ja schließlich über 1000kg.
Am Ende des Bauernhofbesuches konnten sich die Kinder noch ein wenig im Stroh
auslassen. Sie stellten der Landwirtin noch viele Fragen und bedankten sich für den
schönen Vormittag! Schließlich sind sie ja jetzt alle Kuhexperten!