< 3. Lauf der Winterlaufserie Leverkusen 2014 /15
12.01.2015 18:12 Age: 3 yrs

Projekt: Leverkusen im Dezember


Wir haben uns auf die Spurensuche gemacht, ob unsere Lehrerin das Schlittschuhlaufen noch auf dem  zugefrorenen  Rhein gelernt hat. Dazu sind wir einen Tag nach Rheindorf gefahren und von der Wuppermündung bis nach Leverkusen-Hitdorf gelaufen. Wir wollten sehen, ob es entlang dieser Strecke überhaupt möglich war, dort Schlittschuh zu laufen. Festgestellt haben wir, dass es an der Wuppermündung einen Deich gibt und ein Hochwasserstab mit Maßangaben von Hochwasser-ständen (1926 u. 1995). Dann sind wir Richtung Rhein gegangen und haben die Tümpel entdeckt, die mit Wasser gefüllt sind und oft im Dezember zufrieren. Obwohl es dieses Jahr im Dezember sehr warm war, konnten wir uns vorstellen, dass es in früheren Zeiten bzw. in den 60iger Jahren deutlich lange kälter war und es langanhaltende Frostperioden gab. Das haben wir dann auch am dritten Tag anhand von Wetterstatistiken nachgeprüft. Neben unserer eigentlichen Aufgabe haben wir bei dieser Wanderung auch sehr viel über Hochwasser und Schutzmaßnamen erfahren. Frau Nicolini erzählte uns am Hitdorfer Hafen, dass dieser einmal ganz zugefroren war. Ob das alles stimmte, haben wir am zweiten Tag im Archiv der Stadt Leverkusen nachgeprüft. Im Archiv wurde uns erklärt, wie sich die Stadt Leverkusen entwickelt hat und wie man Informationen zu unserem Thema bekommen kann. Diese haben wir dann am dritten Tag anhand von Bildern bzw. Zeitschriften, die wir im Archiv rausgesucht haben, gelesen.  Dabei haben wir wirklich Bilder und Zeitungsartikel entdeckt, die den zugefrorenen Rhein und Eishockey spielende Leute im Hitdorfer Hafen zeigen.

Unsere Lehrerin hat zwar das Schlittschuhlaufen nicht auf dem zugefrorenen Rhein gelernt, aber auf den zugefrorenen Tümpeln am Rhein und wenn das Hochwasser die Rheinwiesen überschwemmt hatte und es dann doch manchmal in früheren Jahren so kalt war, das richtig Frost war. Bedauert haben wir, dass es heute so seltene anhaltende Frostperioden gibt und man nur noch in Eisstadien Schlittschuh laufen kann. Insgesamt haben wir drei spannende Projekttage erlebt.